Worum geht es

Wolfgang Wartsch zeigt, dass er Ganz schön clever ist, und hat das Spielprinzip des guten und erfolgreichen Vorgängers für ein weiteres Würfelspiel benutzt. So ist das Spielgefühl von Doppelt so clever genau das gleiche wie bei Ganz schön clever. Wieder würfeln wir dreimal und legen pro Wurf einen Würfel raus, dessen Augen wir auf unserem eigenen Punkteblock möglichst clever eintragen. Alle Würfel die wir nicht genutzt haben stehen den Mitspielern zur Verfügung. Der größte Unterschied zu Ganz schön clever besteht in den neuen Möglichkeiten wie die Würfelaugen verwendet werden können. Für das Eintragen in die verschiedenfarbigen Felder gelten neue Regeln und die Ermittlung der Siegpunkte hat sich geändert. So sind jetzt im gelben Feld bis zu 165 Siegpunkte möglich.
Außerdem gibt es noch einen neuen Bonus den man sich erspielen kann. Dieser erlaubt es Würfel die schon aus Tablett gewandert sind zurückzuholen.     

Was taugt es

Ist Doppelt so clever doppelt so gut wie Ganz schön clever? Nein, natürlich nicht, aber schlechter ist es auch nicht. Dadurch, dass man noch häufiger als bei Ganz schön clever bestimmte Würfelergebnisse benötigt ist der Glücksfaktor etwas höher. Die Möglichkeit Würfel vom Tablett zurückzuholen schafft da keinen wirklichen Ausgleich, ist aber ein netter zusätzlicher Effekt mit dem man taktieren kann.

Fazit

Braucht man Doppelt so clever wenn man Ganz schön clever schon hat. Wenn man Ganz schön clever gerne gespielt hat auf jeden Fall. Die neuen Wertungsmöglichkeiten für die Würfel machen Spaß und laden dazu ein verschiedene Strategien auszuprobieren. Manchmal aufgrund der ersten Würfelergebnisse allerdings eher unfreiwillig.

8 von 10 Punkten

Rezensent: Peter